An dieser Stelle berichten mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung regelmäßig vier Studenten über das Projekt. Sie begleiten den Bus auf seinem Weg durch China.

Auf Wiedersehen!

Wenn ihr den Text seht, sind wir vier schon nach Nanjing zurückgekehrt. Alle und alles, die mit uns den ganzen Monat zusammen verbracht haben, sind endgültig verschwunden. Ein sehr trauriges Gefühl, daran können wir uns noch nicht gewöhnen. Aber wir freuen uns darauf, dass wir uns später wiedersehen können. Wie Hannes gesagt hat— bis China oder Deutschland!

Die letzte Station— Shanghai World Foreign Language Middle School. Hannes, Xibai, Niao, Lee, Christina und ich, wir bemühen uns mit ganzer Kraft, damit unser Bus Projekt ein perfektes Ende hat.

Die deutsche Klass wird in 2 Gruppen geteilt. Eine Gruppe bleibt im Bus mit Hannes zusammen und guckt die Präsentation der Fotos des Fotowettbewerbs. Die andere Gruppe geht mit Niao zusammen in den Klassenraum, um den Film „Pünktchen und Anton“ zu sehen und diskutieren. Jede Gruppe hat viel Spaß dabei gehabt. Und wir haben auch viel Spaß mit ihnen geteilt.

Mit dem Satz „Machen wir Schluss“ bemerken auch wir, dass wir nach Hause gehen müssen. 6 Stationen, über 2000 Kilometer, ein guter Monat! Was wir mit dem Bus auf der ganzen Strecke erlebt haben, werden wir nie vergessen! Natürlich, nicht nur Lob, sondern auch Kritik haben wir bekommen. Aber wenn wir jetzt daran denken, finden wir mehr der Kritik gelernt zu haben als vom Lob.  

Vielen Dank für alle und alles! Nach dem Monat, den wir zusammen verbracht haben, möchten wir wirklich schreien „Wir lieben unseren Bus! Und wir lieben euch!“

Die erste Nacht, nachdem wir unseren Bus verlassen haben, kann ich nicht einschlafen. Wenn ich meinen Augen zumache, erscheinen über tausend Bilder in meiner Erinnerung. Geschenktüten packen, Unterricht geben, übersetzen und Fotos machen…all diese Bilder haben mich verrückt gemacht! Hannes, Mona, Niao, Xibai, wir haben euch tödlich vermisst!

Diesmal können wir nicht mehr „bis Morgen“ sagen, trotzdem vertraue ich immer noch, dass wir uns später wiedersehen können! Ja, unbedingt!

Bis China oder Deutschland! Auf Wiedersehen!!!

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Die Liebe im Wagen mit dem gebognen Dach

Die Zeit läuft wie ein Pferd! Unser Projekt dauert fast schon einen Monat. Heute ist es in Shanghai schon kälter als früher. Obwohl wir alle warme Kleidung angezogen haben, fühlen wir uns noch nicht so gewärmt. Aber die Kinder waren so begeisternd wie die Sonne. Sie erwärmten nicht nur uns, sondern unseren ganzen Bus!

Caoyang No.2 Mittelschule, Donghui Fremdspracheschule, Pudong Fremdspracheschule, und Ganquan Fremdspracheschule: unsere Stationen in diesen Tagen.

Als wir in der Caoyang No.2 Mittelschule waren, haben wir einen alten Herrn kennen gelernt. Obwohl wir ihn fragten, was seinen Beruf ist, hat er uns immer nur gesagt, dass er ein Freiwilliger ist. Und dort trafen wir uns auch einen „Klose“-Mann. Er sieht so ähnlich wie einen bekannten Fußballspieler – Klose – aus! Eigentlich aber ist Lehrer an der Schule. Ansonsten sind da noch die Schüler, die ganz lebhaft sind, und die viele interessante Fragen über unseren Bus und die deutsche Kultur an Niao gestellt haben. Deshalb haben wir ihnen viele kleine Geschenke gegeben.

Danach fuhren wir zur Pudong Fremdspracheschule. Dort waren die Kinder für uns eine echte Überraschung. Zwar lernen sie nur drei Monate Deutsch, aber können sie schon ein Gespräch mit Hannes führen und etwas Lustiges sagen! Ich finde, dass sie richtig gut Deutsch lernen!

Heute fuhr der Bus in die Ganquan Fremdspracheschule. Dort machten wir auch eine Präsentation über Erfindungen aus Deutschland.

„Welches Verkehrsmittel wurde von Deutschen erfunden?“ fragte unsere Praktikantin Christina.

„Das Auto!“ antworteten die Kinder.

„Welches schmerzlindernde Mittel wurde von Deutschen erfunden?“ Ich habe eine schwere Frage gestellt.

„Aspirin!!!“ beantwortet ein Junge das entschlossen.

„Hat Helena euch die Lösung geben?“

„Nein!“

Meine lieben Schüler, ihr seid so toll!

Ach und, der alte Freiwillige gab uns ein wunderbares Geschenk. An der Schule hat er hunderte Fotos von uns gemacht und uns dann in CD-Format überreicht. Alle Fotos sind originell und professionell. Danke! Opa!

Morgen ist die letzte Station unseres Projektes. Aber wir glauben daran, dass nach dem Projekt vor dem Projekt ist!

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Elite-Unis & Eliten in Olympiade

Wenn wir ein Wort benutzen, um die Schülern und Studierenden in diesen drei Tagen zu kommentieren, welches? Ja, genau, elitär.

Am ersten Tag fuhr der Wagen mit dem gebogenen Dach zur Fudan Uni. FuDan ——Elite-Unis. Der Wagen stand vor einem schönen Gebäude, heißt GuangHuaLou. Vor dem GuangHualou gibt es eine große Liegewiese, so wie bei ausländischen Hochschulen, auf der viele Studierenden lagen, um die Sonne zu genießen. Toll, das ist Leben. Es gab keinen Unterricht in FuDan, sondern ein offenen Tag für alle.

Die anschließenden zwei Tage haben wir in der Shanghai Fremdsprache Schule verbracht. Hier fand die deutsche Olympiade gerade statt.

Olympiade,naja,nicht Sport,sondern Deutsch. Die Wettbewerber bestanden aus 75 Schülern und Schülerinnen, die aus ganz China kommen sind und zur Elite-Gruppe gehören. Nach dem verschiedenen Niveau wurden sie in 3 Gruppen geteilt, und zwar, A2, B1, C1.

Wie super sind die Eliten von C1!Wir alle finden, dass es der beste Unterricht ist, seitdem die Aktivität angefangen hat. Uns hat überrascht, dass alle C1 Schülern schon in Deutschland waren. Sie kennen Glühwein, Verreinigung und fast alle Traditionen von Deutschland. Ohne Hilfe von Hannes, Niao und Xibai können sie selbst ein Vortrag über Deutschland halten. Wir vier als Studierende müssen realisieren, dass wir verloren sind, im Vergleich zu den Deutsch lernenden Schülern.

Am Nachmittag in nächsten Tag sahen wir die Siegerehrung. Zuerst hielt der Konsul von Deutschland in Shanghai eine Rede, dann der Leiter von Shanghai Fremdsprachenschule. Aber alle freuen sich darauf, wer der große Gewinner werden wird. Ja, das ist er. Es ist ein Schüler von Shanghai Fremdsprachenschule. Ratet mal, was der Preis für den Gewinner ist? „SURPRISE“ ! Er kann im nächsten Jahr in Deutschland studieren, und Goethe Institutzentrum unterstützt ihn bei der ganzen Reise. Das ist wohl eine große Chance sein Deutsch zu verbessern! Ich möchte nur sagen, gas ab!

Auf der Wand in SFLS steht ein Satz: Ohne Fleiß, kein Preis. Das ist die Wahrheit über Fremdsprachelernen.

Gas ab, wir alle sind die Elite.

Ciao.

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Endlich in Shanghai angekommen!

Nach dreieinhalb Wochen ist der Bus nun endlich an der letzten Station: Shanghai! Daraus dürft ihr aber nicht schließen, dass wir am Ziel angekommen sind. Nein, wir haben noch viel vor ;) Ich habe heute die Ehre, euch etwas über die erste Station in Shanghai zu berichten. Eigentlich gehöre ich nicht zum Standardteam des Busses. Normalerweise mache ich woanders ein Praktikum, aber heute durfte ich den Bus einen Tag lang begleiten.

 Die erste Station in Shanghai ist das in Pudong liegende Kid’s Science Academy. Dort haben wir 56 chinesische und deutsche quirrlige (!) Kinder in Empfang genommen. Den 10- bis 13-jährigen Kindern wurde versucht nahe zu bringen, wie der Bus funktioniert und welche Strecke er bis dato zurückgelegt hat. Das Highlight war die Betrachtung der Batterie. Sie staunten alle nicht schlecht, dass der Bus mithilfe dieser großen Batterie mit einer vollen Aufladung mehr als 500 km zurücklegen kann.

 Die zweite Etappe des Tages war der Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg der Tongji Universität in Puxi. Dort warteten bereits die nächsten wissbegierigen Studenten auf den Bus. Aufgrund des großen Andrangs wurde die Gruppe dreigeteilt und es fanden Vorträge und Diskussionen zu „Studium in Deutschland“, „Integration in Deutschland“ und „Deutschland-Bild“ statt. Jeder einzelne arbeitete und diskutierte fleißig mit. Dabei kamen sehr produktive Sachen heraus und die Studenten lernten auch allerlei neues dazu.

 Am Ende des Tages war das Busteam zwar erschöpft, aber glücklich und zufrieden, dass es wieder einmal erfolgreich, sein Wissen weiter vermittelt hat. Ich freue mich, dass ich den Bus heute begleiten und somit das Team kennen lernen durfte. Auch habe ich viel Neues dazugelernt. Schade, dass der Tag so schnell vorbeiging. In diesem Sinne wünsche ich dem Team um Hannes Minz weiterhin viel Erfolg und Ausdauer. Jia You!

Eure Chau :)

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Ein schöner Grund für Heiterkeit – Auslaufen in Shanghai

Heute ist der 17. Nov, schon der dritte Tag in Shanghai. Seit dem 15. Nov. haben wir die Shanghai Industrial & Commercial Foreign Language School, University of Science and Technology und heute den Kinderpalast in Pudong bzw. die Tongji Universität besucht.

Als wir in Shanghai angekommen sind, woran ich mich noch richtig erinnern kann, gab es kalten und starken Wind. Während wir noch im Bus geblieben sind, um warm zu bleiben, sind unsere Flyer mit dem Wind gemeisam überall hin geflogen. Diese rote Decke hat viele glückliche Schüler und Lehrer bzw. auch Passanten zu dem Bus gezogen.

Zum Glück ist es heute aber schon viel wärmer. Der Himmel ist auch anders, nicht mehr so dunkel. Deshalb ist es ganz schön im Kinderpalast in Pudong. Um 12 Uhr haben wir zwar schon angefangen, Geschenke vorzubereitet und auf die Kinder zu warten, aber die deutschen und chinesischen Kinder kommen erst gegen 13 Uhr. Aber ihre Leidenschaft haben wir gar nicht vorgestellt. Die Kinder, mit blauen T-shirts als Uniform, steigen rasant in den Bus ein. Hannes steht an der Tür und checkt alle ein.

Herr Wang von der New Energy Investment Co. LTD hält einen Vortrag über grüne Technologie. Er erzählt ihnen viel davon, z.B. dass der Bus mit einer bestimmten Batterie fährt und er sauber, umweltfreundlich ist und mit wenigem Lärm fährt. Die Kinder haben auch großes Interesse daran und stellen ihre Fragen.

Zum Schluss dürfen einige Kinder sogar mit dem Bus zusammen zu dem wissenschaftlichen Museum fahren. Die Kinder sind begeistert und schreien. Es scheint so, als dass sie diesen Moment schon lange erwartet haben.

Danach fährt der Bus in die Tongji Universität. Dort warten noch Studenten aus dem Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg. Sie hören Vorträge über das Leben in Deutschland und diskutieren über das Integrationsproblem in Deutschland. Ein ganz spannender Meinungsaustausch.

Was mir besonders aufgefallen ist, ist der Unterschied zwischen deutschen und chinesischen Kindern. Deutsche Kinder sind aktiv, neugierig und direkt. Chinesische Kinder sind aber ruhig, brav und diszipliniert. Das zeigt von klein auf die Charaktere der zwei Nationen. Deutsche sind kreativer, währen Chinese normalerweise standhaft sind.

Also, hoffentlich darf der Bus weiter mit der Heiterkeit fahren.

Wir sind noch unterweg in dieser Metropole – Shanghai.

Bis dann!!

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Die erste PASCH-Schule in China – Wuxi

Hey! Der Bus ist wie immer gut vorbereitet und fährt heute zur Wuxi Jiangnan Grundschule.

Ich habe gehört, dass es zwei Grundschulen in China gibt, wo Schüler Deutsch lernen können. Eine haben wir schon in Wuhan gesehen, nämlich Changqing Nr.1 Schule in Wuhan. Die andere ist genau die Schule, die der Bus heute besucht.

Als ich gegen neun Uhr am Morgen in die Schule lief, sah ich aber keine Schüler. Der Campus war so ruhig, dass ich mich sogar gefragt habe, ob heute Feiertag wäre. Natürlich nicht! Weil unser Bus ja heute hier ist.

Die meisten Schüler sind schon im Klassenzimmer. Aber diejenigen, die Deutsch lernen, sind heute die Ausnahmen. Sie brauchen nicht mehr im Gebäude bleiben, sondern werden im Bus einen besonderen Deutschunterricht haben. Diese neugierigen Schüler stellen überraschend gerne Fragen zu den Lesematerialien und den Abschnitten des Films. Mona, Hannes und Niao sitzen dabei und teilen mit ihnen ihre Erlebnisse und erklären den kulturellen Unterschied zwischen Deutschland und China.

Eine Deutschlehrerin erzählt, dass diese Schule die erste PASCH-Schule in China war. Jedes Jahr kommt ein Freiwilliger aus Deutschland und arbeitet als Lehrer für insgesamt zwei Semester. Und es gibt auch Gelegenheiten für die Schüler, ein paar Wochen in Deutschland zu verbringen und autentisches Deutsch zu lernen. Das war der Anfang des Pasch-Programmes und dessen großer Erfolg führte dann zu weiteren 46 PASCH-Schulen in den nächsten Jahren.

Also, wir sind beeindruckt von der Leidenschaft der Schüler für das Deutschlernen. Aber der Bus muss weiter durch China fahren. Vom nächsten Montag an fährt der Bus in die letzte Stadt – Shanghai.

Jetzt geht’s los! Auf Wiedersehen in Shanghai.

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Grüner Bus in der grünen Stadt – Nanjing

Naja, Nanjing wird von Chinesen „grüne Stadt“ genannt, grüne Bäume überall, grüne Berge überall, und heute kommt ein „grüner“ Wagen mit dem gebogenen Dach.

Von Peking über Tianjin über Wuhan hierher – Nanjing ist die vierte Station. Hier ist meine zweite Heimat, weil ich hier schon zwei Jahre lebe. Deshalb freue ich mich schon seit Beginn darauf, in Nanjing, an unserer Uni (CUCN), Station zu machen. Als „Nanjinger“ empfange ich den Bus mit: Herzlichen Willkommen!

Erster Tag, Communication University of China in Nanjing. Anders als an früheren Stationen, macht Professor Zheng – wir nennen ihn Opa Zheng, weil er ganz nett ist – selbst eine Stunde Unterricht in dem Bus. Einmal nicht Mona, Niao und Xibai. Nachdem Mona und Niao dem vierten Studienjahrgang das Projekt vorgestellt haben, macht Herr Zheng mit den Studierenden Seminar. Das Video, was sie gesehen haben, stammt von DW (Deutsche Welle). Dieser Tag ist normal, aber für mich auch ganz besonders.

Nächster Tag, die Studierenden vom Goethe Sprachlernzentrum und der Nanjing Universität bringen uns ein wunderbares Deutschfest. Nur ein Jahr!!! Könnt ihr euch vorstellen, dann fließend Deutsch zu sprechen? Einer kann: Er ist Student der Nanjing Uni, und lernt Deutsch im Goethe Sprachlernzentrum. Was er macht, überrascht mich. Er spricht völlig frei über die Entwicklung von Shenzhen. Es ist unglaublich, dass er das selbst so super schafft. Ja, mit nur einem Jahr Deutsch!. Anschließend nehmen wir alle an einer Diskussionsrunde teil. Es geht um Nachteile und Vorteile der schnellen Entwicklung von Shenzhen. Eine Studentin sagt: „Nach meiner Meinung ist die Entwicklung für die Arbeiter positiv, weil sie mehr Arbeitschancen erhalten können.“ „Du hast recht, aber so viele Leute wandern ein, wo können sie wohnen? Ein Job bekommen? Da fangen die Schwierigkeit an“ , er ist dagegen, wie man hört.

Tja, das war nach meiner Ansicht ein sehr sinnvoller Tag. Ich hoffe, dass alle Studierenden diese schönen Momente für immer in ihren Herzen behalten können.

Bis bald, im so genannten „kleine Shanghai“——Wuxi.

Eure Christina Fei菲

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Der Bus fährt weiter!-Wuhan

Hallo, liebe Freunde und Freundinnen! Der Bus kommt wieder! Nach der ersten Station in Tianjin, berichten wir heute über die Fahrt von „Deutschland – Wagen mit dem gebogenen Dach“ an die Wuhan Foreign Language School am 4. November! Natürlich lagen noch einige Stationen dazwischen – die Changqing Schule Nr. 1 in Wuhan, die Universität Wuhan und auch deren Mittelschule, und die Huazhong University of Science and Technology.

Können Sie sich vorstellen, dass die Schüler und Schülerinnen aus dem 1.Jahrgang der Oberstufe schon fließende Deusch sprechen können?   Das haben die Schüler und Schülerinnen dieser Station in Wuhan wirklich getan! Alle sind sehr aktiv und können bestens ihre Meinungen äußern. Nicht nur die Schüler und Schülerinnen, die Deutsch gelernt haben, sondern auch diejenigen, die Englisch als Fremdsprache lernen und kein Deutsch sprechen, haben eine Art „Sucht“, ein besonderes Interesse, an Deutsch und der Deutschen Kultur – damit hätten wir nicht gerechnet.

Süß, klug und lebhaft – die größte Überraschung für uns sind heute die Kinder aus der 2. Klasse der Grundschule. Obwohl sie Deutsch noch nicht verstehen und sprechen können, haben sie auf ihre eigenen Art und Weise an unserem Projekt teilgenommen. Mit einer Geschichte, die vom Umweltschutz handelt und den Kindern von Niao erzählt wird, haben sie verstanden was es bedeutet, die Umwelt und die Erde zu schützen. Ein Mädchen hat gesagt, „Ich werde später Wasser und Strom sparen, um unsere „Erdmutter“ zu schonen!“. Was für ein süßes Kind – eine echte Umweltschützerin!

Die Zeit geht schnell vorbei und es ist allmählich spät. Zum Schluss haben die Grundschulkinder zusammen ein Kinderlied gesungen. „If you’re happy and you know it clap your hands“ – mit dieser Musik geht unsere Station heute zu Ende. Alle haben einen interessanten Tag verbracht und möchten gar nicht gehen. Aber der Bus wartet nicht und muss weiterfahren. Wir sind schon gespannt, wie es morgen auf der Yangtze Promenade hier in Wuhan wird! Auch natürlich auch, wie gut die Schüler ,Schülerinnen und Studenten der nächsten Stationen so sind! 

Ratet mal, wo der Bus nach Wuhan Station macht…

Nächste Station – in einer alten Stadt mit 6 Dynastien! Bis Nanjing! : )

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Der Bus kommt! – Tianjin

Der Bus kommt! – Tianjin
Hey Leute, nach der langen Fahrt fangen wir endlich an!!

Am 28. Okt 2010 ist es soweit: der Bus „Deutschland – Wagen mit dem gebogenen Dach“ fährt zu seiner ersten Station in Tianjin, die die Fremdsprachenschule der Fremdsprachenhochschule Tianjin.

Die Schule wird von Tianjinern liebevoll „Xiao Wai“ genannt, was „Kleine Fremdsprachenschule“ bedeutet – und Begeisterung der Tianjiner für diese Schule zeigt. Eine besondere Station, denn hier lernen ungewöhnlich viele Schülerinnen und Schüler Deutsch.

Es ist kalt in Tianjin. Aber das schreckt keinen ab – im Gegenteil: Dieser große Elektrobus bei den Schülern auch wirklich beliebt, und für sie noch viel mehr als  Ausdruck von grüner Technologie und der kulturellen Freundschaft zwischen Deutschland und China. Begeistert folgen die Schüler den Programmen im Bus. Ganz zu schweigen übrigens von seinem schicken Aussehen: Rot mit Schwarz und Gold. Was bedeutet das? Ganz einfach: es verbindet die Staatsflaggen von beiden Ländern. Der Bus zeigt damit auf Anhieb: er ist eine interkulturelle Brücke!.

Ich will noch kurz unsere Lehrkräfte – das Busteam – vorstellen. Es sind drei junge Damen. Besonders zu Kindern sind sie nett und geduldig. Niao und Xibai, zwei Chinesinnen, halten Seminare mit den Schülern. Sie schauen kurze Filme der Kinder- und Jugendliteratur an und diskutieren mit den Schülern über die Filme und auch über das Deutschlernen und Deutschland. Mona, aus Deutschland, erzählt den Schülern sehr gerne von deutscher Kultur und Landeskunde, woran die Schüler große Interesse haben, und sie beantwortet gerne alle Fragen.

Die Kinder an der Schule in Tianjin haben eine große „Sucht“ nach dem Deutschlernen. Zwar haben einige noch nicht sehr viel gelernt, versuchen aber sich mit eigenen Worten auszudrücken. Andere Schülerinnen und Schüler, die noch gar kein Deutsch lernen, wollen über Deutsch und Deutschland alles wissen. Was Mona freut, ist dass alle Kinder Mona wissen, dass sie Deutsche ist und versuchen, ihr „Guten Tag!“ oder „Hallo“ zu sagen. Ein Mädchen, das einfach nur „Guten Tag“ sagen kann, hat mich ganz schon viel über Deutsch und Deutschland gefragt. Es scheint, dass sie ist schon ganz intensiv vorbeireitet, Deutsch zu lernen.

Außer Sprache, Filmen und Spiele, bringt der Bus auch Information zum Studium in Deutschland. Wir haben einen Vortrag, so dass Kinder und Eltern einen Überblick über das Studium und das Leben in Deutschland bekommen. Eine Schülerin aus der Oberstufe sagt. „Ich habe vor, später in Deutschland zu studieren. Deutschland ist schön. Aber ich muss jetzt fleißig Deutsch lernen.“

Tja, das war wirklich ein interessanter Tag. Aber der Bus macht keine Pauset. Er muss weiter fahren. Immer fahren und – hoffentlich nie aufhören..

„Deutschland-Wagen mit dem gebogenen Dach“ – wir berichten bald wieder von der nächsten Station, Wuhan. Tschüss!!

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